Land weg
Essen weg
Steuern weg
am 8. März NEIN zu Wil West
Worum geht es?
1.
FAKT
Der Kanton St.Gallen hat im Westen von Wil (Gemeinde Münchwilen TG) Landwirtschaftsland im Eigentum.
2.
FAKT
Er will diese 12.3 Hektaren (17 Fussballfelder) Landwirtschaftsland dem Kanton Thurgau verkaufen.
3.
FAKT
Der Kanton Thurgau zont dieses Land ein und will es 2028 einem privaten Investor verkaufen, der es überbauen lässt.
4.
FAKT
Über diesen Landverkauf stimmt die Bevölkerung des Kanton St.Gallen am 8. März 2026 ab.
5.
FAKT
Als ökologischer Ersatz für diese Überbauung werden nebenan weitere 2.5 Hektaren (ca. 3.5 Fussballfelder) Landwirtschaftsland zerstört und durch Sand und Büsche ersetzt.
1. NEIN zur Missachtung von Volksentscheiden
Schon am 25. September 2022 lehnte die St. Galler Stimmbevölkerung einen Sonderkredit in der Höhe von 35 Mio. Franken für das Projekt Wil West ab. 52,58 Prozent des Volkes und 62 der 77 Gemeinden stimmten Nein, selbst im Wahlkreis Wil stimmte die Mehrheit der Gemeinden gegen das Projekt. Die St.Galler Regierung lässt nun offenbar so lange abstimmen, bis der Entscheid passt. Es ist deshalb wichtig, dass diesmal unser Nein noch klarer ausfällt.
2. NEIN zum Verlust von bestem Landwirtschaftsland für deine Ernährung
Mit Wil West verkauft der Kanton St. Gallen 12,3 Hektaren (123’000 Quadratmeter) fruchtbares Ackerland für eine Überbauung. Dieses Land ist zudem Fruchtfolgefläche, also besonders wertvoller Boden zur Sicherung unserer Ernährung auch in Krisenzeiten. Jährlich können darauf 667 Tonnen (335’000 Säcke) Kartoffeln geerntet werden. Unser Selbstversorgungsgrad ist im Sinkflug. Aus Sicht Landwirtschaft geht es im Perimeter Wil West insgesamt also um den Verlust von 23,2 ha Kulturland, die heute landwirtschaftlich genutzt werden, davon sind 18 ha Fruchtfolgeflächen, die eigentlich am besten geschützten Flächen. Für die Ernährung der bald 10 Millionen Einwohner unseres Landes brauchen wir genügend Flächen. Nur so können wir auch in Krisenzeiten unsere Bevölkerung drei Mal am Tag mit Essen versorgen.
3. NEIN zum Verschenken unseres Boden zum Spottpreise
Der Kanton St. Gallen macht auf Kosten der St. Galler Bevölkerung ein riesiges Geschenk an den Kanton Thurgau. Wir St. Galler erhalten für das Land an allerbester Lage zwischen der Stadt Wil und der Autobahn lächerliche 53 Franken pro Quadratmeter. Vom Verkaufspreis werden uns auch noch die Mehrwertabgabe an den Kanton Thurgau und die Kosten für die Kompensation der Fruchtfolgeflächen (nur auf dem Papier wirksam) im Kanton Thurgau abgezogen.
4. NEIN zu teuren Wohnungen und langen Arbeitswegen
In Wil und in der Region Wil herrscht im Vergleich zur Wohnbevölkerung ein erheblicher Überhang an Arbeitsplätzen. Im Vergleich zu den Arbeitsplätzen wurde in der Vergangenheit zu wenig Wohnraum geschaffen. Die Region Wil hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nachhaltig entwickelt. Der Mangel an Wohnungen führt zu unerwünschten Pendlerströmen und zur Hauptverkehrszeit zu vollen Zügen und Stau auf den Strassen. Ein nachhaltiges Projekt würde auch den Wohnungsbau entwickeln – Wil West tut das nicht. Bereits ohne Wil West hat die Region Wil viel zu wenig Wohnraum. Kommen die Arbeitsplätze in Wil West dazu, schiessen die Preise für Häuser und Wohnungen endgültig durch die Decke und die Liegenschaftspreise und Mieten werden für Normalverdienende unbezahlbar.
5. NEIN zur Ablieferung der Steuern nach Frauenfeld
Die 22 Gemeinden rund um Wil zwingen ihre neuen und bisherigen Unternehmen, nach Wil West zu übersiedeln. Wil West liegt jedoch vollständig auf Thurgauer Kantonsgebiet. Damit verlieren unsere St. Galler Gemeinden und unser Kanton wertvolle Einnahmen aus den Unternehmenssteuern, die der Allgemeinheit zugutekämen. Nur der Kanton Thurgau profitiert.
6. NEIN zur Zwangsabwanderung von Gewerbebetrieben
22 Gemeinden rund um Wil erlauben ab der Annahme von Wil West keine Neueinzonungen mehr für neue Gewerbebetriebe. Auch Gewerbebetriebe mit Sitz in der Gemeinde dürfen sich nicht mehr als 5’000 Quadratmeter vergrössern. Sie werden mit anderen Worten nach Wil West gezwungen. Nicht alle sind aber dort willkommen, denn angestrebte Nutzungen/Nutzer sind Unternehmungen mit hohen Arbeitsplatzdichten, hoher Wertschöpfung, von strategischer Bedeutung mit internationaler Ausstrahlung, Nutzungen wie Schule, Spital, Verwaltungsbereich, Gericht. Für unsere einheimischen Gewerbebetriebe wird der Fachkräftemangel damit erheblich akzentuiert. In Wil West entscheidet nach dem Weiterverkauf durch den Kanton Thurgau ein privater Investor mit absehbar horrenden Landpreisen und entsprechenden Gewinnen über die Ansiedlung. Ohne Gewerbebetriebe im Dorf fehlen auch die lokalen Arbeitsplätze und die kurzen Wege. Ohne Gewerbe fehlen uns die Lehrstellen in der Nähe sowie das Sponsoring für unsere Vereine und Anlässe.
7. NEIN zu noch mehr Einwanderung und Grenzgängern
In Wil West sollen rund 3’000 Menschen arbeiten. Da in den Kantonen St. Gallen und Thurgau nahezu Vollbeschäftigung herrscht, müssen diese 3’000 Arbeitskräfte entweder in die Schweiz einwandern oder als Grenzgänger täglich in die Schweiz fahren. Mit noch mehr Menschen kommt es zu noch mehr Stau. Wil West befeuert die 10-Millionen-Schweiz.
8. NEIN zu noch mehr Verkehr und Staus
Bis zu 3’000 Menschen werden künftig täglich zu ihren Arbeitsplätzen in Wil West pendeln und damit einen für alle spürbaren Mehrverkehr auf den Strassen in der Region Wil verursachen. Wer jetzt schon regelmässig im Stau steht, muss sich künftig noch mehr gedulden. Am chronisch überlasteten Autobahn-Anschluss Wil-Toggenburg wird nicht verbessert.
9. NEIN zur sinnlosen Zerstörung von Landwirtschaftsland mit Enteignungen
Für die Überbauung von Wil West sowie für die Strassen muss ökologischer Ersatz geleistet werden. Die Ersatzfläche fehlt dem Kanton Thurgau, er nimmt sich dafür das über 2.5 Hektaren grosse Gebiet Länzenbüel. Bestes, ebenes Wies- und Ackerland, dass ebenfalls Fruchtfolgefläche ist. Der Ackerboden wird dort mit Baggern abgetragen und weggekarrt, es entsteht Ökoersatzfläche, wie Brachland mit Büschen und Steinhaufen usw.! Der Acker Länzenbüel ist heute in Privateigentum eines St. Gallers, Pächter ist ein Thurgauer Bauer. Länzenbüel gehört zwingend zu Wil West und wird gemäss Thurgauer Kommissionsprotokoll kurzerhand enteignet.
10. NEIN zur Kostenüberwälzung auf die Allgemeinheit
Die Gesamtkosten für Strassen und flankierende Massnahmen rund um Wil West betragen mehr als 160 Millionen Franken. Diese müssen von uns Steuerzahlern getragen werden, damit ein privater Investor bei Wil West profitiert.
11. NEIN zum Ausschluss von Unternehmen in Wil West
Gemäss Aussagen von Regierungsräten sollen in Wil West ausschliesslich hochqualifizierte Arbeitsplätze angesiedelt werden. Da jedoch in den Gemeinden der Regio Wil keine Neueinzonungen mehr möglich sind, geraten lokale Gewerbebetriebe wie Schreinereien, Elektriker oder andere Handwerksbetriebe zunehmend unter Druck. Diese Betriebe sind heute häufig im Dorfkern einer Gemeinde ansässig, wo Erweiterungsbauten am bestehenden Standort kaum möglich sind. Weil in ihren bisherigen Gemeinden keine Neueinzonungen mehr möglich sind und sie in Wil West nicht willkommen sind, bleibt diesen Betrieben oft keine andere Wahl, als die Region Wil zu verlassen.
12. NEIN zu leeren Versprechen
Die St.Galler Regierung macht zahlreiche Abstimmungsversprechen zum Schutz der Böden. Diese lösen sich jedoch rasch in Luft auf: Die Kompensation von Fruchtfolgeflächen vermag den Einbruch der Nahrungsmittelproduktion auf den überbauten Böden niemals aufzufangen. Für die Versorgung der bald 10 Millionen Einwohner mit Lebensmittel sind Flächen gefordert. Darüber hinaus liegen weder Bodenkarte, noch eine Standort-Liste, geschweige denn grundeigenümerverbindliche Dienstbarkeiten oder öffentlich-rechtliche Verpflichtungen vor, wo überhaupt eine Kompensation von Fruchtfolgeflächen stattfinden soll.
Mitmachen & Material
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Gratis abholbar
Wil:
Thomas Hollenstein, Wil, 079 629 82 22
St.Gallen-Rorschach:
Marco Helfenberger, Waldkirch, 079 951 10 96
Toggenburg:
Christian Vogel, Diefurt, 078 894 25 91
See-Gaster:
Martin Riget, Rufi (Schänis), 079 533 19 84
Werdenberg-Sarganserland:
Marco Gadient, Flumserberg, 079 346 17 91
Rheintal:
Christian Freund, Eichberg, 079 543 08 90
Vorlagen für deine Story
Die Köpfe dahinter
Komitee & Unterstützer
Marco Helfenberger
Landwirt, Kantonsrat SG, Waldkirch
Christian Vogel
Jurist, Kantonsrat SG, Dietfurt
Marco Gadient
Landwirt, Kantonsrat SG, Flumserberg
Bruno Schweizer
Landwirt, Kantonsrat SG, Brunnadern
Christian Freund
Landwirt, Kantonsrat SG, Eichberg
Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer

Mihajlo Mrakic
BSc Elektrotechnik & Informationstechnologie ETH Zürich, Vizepräsident SVP Schmerikon
Schmerikon

Willi Zurbrügg
Politisch-& Wirtschafts UNABHÄNGIG
WIL-SG

Walter Gartmann
Unternehmer, Winzer, Nationalrat SVP/SG
Mels

Marc Kellenberger
Kantonsrat
Vilters

Donat Kuratli
Bereichsleiter Dienste, Kantonsrat SG, Stadtparlamentarier St.Gallen
St.Gallen

Lukas Huber
Student Rechtswissenschaften, Sekretär SVP SG, Kantonsrat
Unterwasser

Mirco Rossi
Kantonsrat SVP
Sevelen

Christoph Gull
Gemeindepräsident
Flums

Emil Zwingli
Landwirt
Wattwil

Peter Kuster
Kantonsrat SVP/SG, Landwirt
Diepoldsau

Ruedi Thomann
Präsident St.Galler Bauernverband/ Kantonsrat SVP
Valens

René Bühler
Betriebsleiter aD/Kantonsrat
Schmerikon

Hans Tanner
Landwirt/Monteur, Kantonsrat
Degersheim

Mirco Gerig
Kantonsrat / Kaufm. Leiter Bau
Mosnang

Josef Gemperle
KR Die Mitte TG Bauer im Tannzapfenland
Fischingen

Damian Gahlinger
Kantonsrat / Handwerker
Niederhelfenschwil
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Martin Schmid
Aussendienst
Kirchberg
Fredy Oettli
Alt Gemeindepräsident
Schönholzerswilen
Breitenmoser Peter
Landwirt
Bütschwil
Peter Gämperli
Landwirt
Jonschwil
Cornelia Forrer
Journalistin BR, Heimweh-Bäuerin und Landfrau mit Familie in der Region Wil/Toggenburg
Aarau/Flawil
Thomas Hollenstein
Landwirt / Unternehmer
9512 Rossrüti
Fabian Werder
Landwirt, Treuhänder
Ganterschwil
Petrr Bösch
Landwirt/Gemeinderat
9642 Ebnat-Kappel
Beat Hollenstein
Landwirt
Mosnang
Ulrich Bleiker
Bauer
Lichtensteig
Patrick Bommeli
Landwirt
Niederwil
Roger Bürge
Landwirt
Lütisburg
Rimensberger Walter
Die Mitte
Oberhelfenschwil
Iris Koch
Selbstständige Therapeutin
Oberhelfenschwil
Roger Bürge
Landwirt
Lütisburg
Durrer Röbi
Landwirt
Ganterschwil
Christian Mächler
Selbständih steinmetz
Gähwil
Egli Hannes
Kirchberg
Adrian Jung
Landwirt
Lenggenwil
Heinz Herzog
Ing. Agronom FH, Landwirt, Kantonsrat SG
Thal
Marcel Germann-Bernet
Landwirt
Lütisburg
rene müller
Landwirt
Dietfurt
Peter Truniger
Landwirt
9533 Dietschwil
Hedy Fürer-Ulrich
SVP Kantonsrätin
Bollingen
Michael Gubser
Vizepräsident SVP Sarganserland
Tscherlach
Hans Ammann
Chauffeur/Landwirt
Bütschwil
David Roth
Landwirt
Dietfurt
Fredi Louis
Kantonsrat
Ennetbühl
Zeno Stadler
Landwirt
Bronschhofen
Werner Kùnzli
Leiter Tech. Dienst
Lütisburg
Annamarie Länzlinger
Hausfrau
Lichtensteig
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Unternehmer / Landwirt
Hosenruck
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Pensionär
Bütschwil
Ott Markus
Schreiner
Dreien
Simon Labuhn
Landschaftsgärtner
8645 Jona
Walter Freund
Landwirt, Kantonsratspräsident
9453 Eichberg
Patrick Bommeli
Landwirt
Niederwil
Christoph Schneider
Landwirt
8360 Wallenwil
Kevin Loosli
Präsident Junge SVP Kanton St.Gallen
St.Gallen
Renato Truniger
Gemeindepräsident
Mosnang
Martin Liechti
Landwirt
Algetshausen
Marius Schmidt
Wil SG
Martin Künzli
9533 Dietschwil
Fabian Hollenstein
Landwirt
Oberhelfenschwil
Marco Mullis
Landwirt, Zimmermann
8897 Flumserberg
Niklaus Metzger
Landwirt
Bütschwil
Selina Helfenberger
Familienfrau
Waldkirch
Markus Wüst
Inhaber / CEO, Kantonsrat SG
Oberriet
Peter Gabathuler
Unternehmer, Kantonsrat SVP
Grabs
Ivan Louis
Unternehmer, Kantonsrat
Neu St. Johann
Jörg Thalmann
Landwirt
Stelz, Kirchberg
Brigitte Borghi
Bildungsrätin, Kantonsrätin SG
Flums
Rebekka Hollenstein
9621 Oberhelfenschwil
Lukas Bösch
Nassen
Patricia Giezendanner
Bäuerin, Präsidentin Bäuerinnenverband SG
Ebnat-Kappel
Niklaus Koster
Landwirt
Haslen